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About us

Ziel und Haupttätigkeiten der Organisation

Der Verein für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung Deutsch e.V.  ist ein in der Sprachförderungs-, Bildungs- und Elternarbeit tätiger Verein.

Personal

Die Vereinsarbeit teilen sich hauptsächlich die fünf Vorstandsmitglieder. In den Vereinsprojekten sind ca. 35 Personen als Referenten/innen, Kinderbetreuer/innen, Berater/innen und Kursleiter/innen beschäftigt. Darunter sind eine staatlich anerkannte Erzieherin und Sozialpädagogin, Pädagogen und Germanisten, Sprachwissenschaftlerinnen und eine ausgebildete Logopädin. Das Team wird unterstützt durch ehrenamtliche Mitarbeiter, die Vorlesepaten, die pensionierte Lehrerinnen oder Erzieherinnen von Beruf sind.

Vereinsentwicklung

Seit der Vereinsgründung im März 2007 bietet der Verein im Rahmen der “Deutschwerkstatt” Deutschunterricht für Migrantenkinder im Alter von 2 bis 10 Jahren in zurzeit zehn alters- und sprachabhängigen Gruppen an.

Seit 2010 bietet der Verein darüber hinaus Elternarbeit bzw. begleitende  Unterstützung für Eltern bezüglich Mehrsprachigkeit, Sprachförderung Deutsch, die Wichtigkeit der Muttersprache.

Im Januar 2011 hat der Verein im Auftrag des Interkulturellen Büros der Wissenschaft Darmstadt die Projektleitung zweier Elternbildungsprojekte - “Mama lernt Deutsch” und “Elterngesprächskreisen an Schulen und Kitas” - übernommen.

Später, ab August 2011 im Rahmen einer Kooperation mit dem Interkulturellen Büro Darmstadt übernimmt der Verein die Durchführung des Projekts „Groß und Stark - Sozialkompetenzen beim Übergang von den Kindergarten zur Schule“

In Jahr 2012 übernimmt der Verein zu den bestehenden Projekten noch die Koordination für die Elterntrainings in der Muttersprache in Raum Darmstadt. Die Gruppen fangen ab nächste Woche an.

Die Vereinsprojekte sprechen folgenden Migrantengruppen an: Eltern, Kinder und Mütter in Darmstadt.  Für deren Belangen setzt sich das Projektteam besonders ein. In den ersten fünf Jahren der Vereinsarbeit hat der Verein 500 Kinder gefördert.

Mit dieser pädagogischen Sichtweise wollen sie vom Team des Vereins für Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung Deutsch e.V. erreichen, dass:

  • die Bildungschancen dieser Kinder verbessert werden
  • die Kinder einen chancenreichen Start bei Schuleintritt haben
  • die Entwicklung ihres Selbstbildes und ihres Selbstwertgefühls positiv verläuft
  • die Kommunikations- und Lebensfreude in ihnen erweckt wird
  • die Entwicklung ihrer multikulturellen Identität dadurch erleichtert wird
  • die Kinder ihre Zweisprachigkeit als Vorteil sehen  
  • die Kinder ihren mehrsprachigen Alltag besser bewältigen können
  • die Mütter in ihren Begabungen, ihrem Leistungsvermögen und ihrer Leistungsbereitschaft entsprechend möglichst uneingeschränkt und eigenständig zu entfalten
  • die Migranteneltern zu stärken, diskriminierungsfrei zu arbeiten und zu leben

Aufgaben

  • Pädagogisch wertvolle, ganzheitliche Sprachförderung anzubieten
  • Raum für Lebenserfahrungen im neuen Heimat zu schaffen
  • Mehr-linguale Lernwelten für die Kinder zu eröffnen
  • Die Eltern im Rahmen der Integrationsangebote in ihren Erziehungsaufgaben zu unterstützen und sie in ihren elterlichen Kompetenzen zu stärken

Partner, Netzwerk

Unsere Partner sind in erster Linie die Migrantenfamilien selbst. Danach kommen:

  • die Kindergärten, wo die Migrantenkinder auf die Wartelisten stehen
  • die Grundschulen, die in Eingangsstufen, Vorschulklassen oder ersten Klassen, Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen haben
  • die lokale Kinderärzte, die  direkte Kontakte mit den Familien haben und die bei den Untersuchungen gravierende  Mangel an Deutschkenntnisse bei den Kindern feststellen
  • die Migrantenselbstorgaisationen-MSOs
  • die Stelle für neu zugezogene Familien bei dem Schulamt
  • das interkulturelle Büro der Wissenschaftsstadt Darmstadt
  • das Sozial Hessen, durch das Projekt „Sprachfördermaßnahmen in Kindergartenalter für Migrantenkinder“
  • Landes Schulamt

Beteiligung von Migranten im Projekt

Alle Kinder, die an dem Projekt teilnehmen, haben einen Migrationshintergrund. Die durchführende Personen, die Koordinatorin und die Gruppenleiterinnen haben überwiegend auch interkulturelle Erfahrungen.

Öffentlichkeitsarbeit

Wir sind sehr erfreut, dass unsere Deutschwerkstatt zusammen mit der Elternberatung eine positive Resonanz von den lokalen Medien, vor allem Printmedien erfährt. Unser Ziel wäre mit den alternativen Methoden der Sprachförderung das Interesse bei den regionalen Medien und Radio- sowie Fernsehsendern zu erwecken.

Impulsgeberin

Bojana Knezevic, Vereinsvorsitzende

Ich bin Germanistin und Beraterin für Interkulturelle Kommunikation, aber erst mein Beruf :Mama von zwei mehrsprachigen Kindern, hat mich zu der Idee gebracht Deutschwerkstätte zu organisieren.

Frau Dr.Latorre, Amtsleiterin Interkulturelles und Internationales, ermutigte mich im 2006 mit dieser Arbeit anzufangen und einen Verein zu gründen. In den folgenden 10 Jahren stand uns auch die Stadt als Kooperationspartner unterstützend zur Seite.